Geschichten       

                 Poesie

                             Skulpturen  

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Gandauers Ankunft

 Roman

 

Odtke hatte es in der Partei weit gebracht. Dann geriet er aber in einen tödlichen Konflikt – und floh in eine andere Identität. Im Altenheim erfährt er, dass gegen seinen „Namensgeber“ staatsanwaltlich ermittelt werde.  

 

Der praktizierende, jedoch missgelaunte Gutmensch Piscator steigt aus seiner Normalexistenz aus und führt ein wildes Leben. Bis ihn die Wirklichkeit einholt. Erst im Knast kann er sich mit den vielen Angeboten dort ein wenig aufheitern.

 

Rebekka, eine starke Frau, wird immer wieder vom Schicksal in Gestalt von Mistkerlen heimgesucht.

 

Der junge Frank ringt um seine zölibatäre Zukunft, da er einer jungen Frau begegnete. Diese zieht ihn in ihre Bande. Er plant, ihre extreme Truppe zu demokratisieren, was aber dort nicht so gut ankommt.

 

Alle gelangen zu tieferen Einsichten.

 Leseprobe zu Gandauer  

 

 

   Traumgalerie - Erzählungen   

    Alle sammeln sie Träume.

Bacher beginnt irgendwann, sein Nachttheater zu pflegen. Das führt ihn in bunte Welten und begleitet ihn in den Tag.

Rebekka und Piscator schaffen sich Wachträume. Die ihnen allmählich ihre Lebensplanung formen.

Am Ende wandelt eine namenlose Person ein Stück Wegs im Traum ihres Meisters.

Was wird allen davon bleiben, wenn sie am geheimen Gängelband als Marionette in tiefen Eigenwelten leben?   

 

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Leseprobe zu Traumgalerie  

Traumgalerie im Merkur 

  

 

Landglut

             Hopfensud

Die Geschichte von Hans Bärlapper und seiner Michi, den Leuten vom Dorf, dem versoffenen Genie von einem Oberlehrer und den Außenseitern an der Müllgrube.

Hans und seine heile Welt scheinen eins zu sein. Dann läuft ihm aber einiges erheblich aus dem Ruder.

Wird er den Mordverdacht abschütteln und seine Verhältnisse wieder ins Lot bringen können? 

 

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Leseprobe zu "Landglut Hopfensud"
Landglut im Merkur

      

                                       

             

Zeitennehmer

Tom hat sich in seiner Redaktion mühsam hinaufgearbeitet. 

Ganoven haben ihn "plattgemacht". 
Er liegt dann im Krankenhaus. Der Alte im Bett nebenan nervt. Die Erinnerung verfolgt ihn: Da ist der Job; da taucht Elsbeth auf - sein Versuch einer Partnerschaft. Und Tom denkt auch an die Zeit als Klosterschüler, die er mit Karl verbracht hatte. 

Natürlich wird Tom irgendwann aus dem Krankenhaus entlassen. 
Wird er seinen Platz im Betrieb wieder besetzen und arbeiten können? 

 

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Leseprobe

Eine Besprechung von Gerhard A. Ebert

 „Zeitennehmer“ von Dietrich Kothe

Aufreger von ganzeigener Art

Keine schnurstrackserzählte Kriminalstroy, vielmehr ein kunstvoll gefügtes Konstrukt literarischerErörterung eines Kriminalfalles mit existenzphilosophischem Schlussakkord. DieAbsätze des Textes von Dietrich Kothe erscheinen wie monolithische Blöcke, festineinander gefügt sind Vorgänge, Dialoge und Monologe. Diese auffallendeVordergründigkeit des Formalen überrascht nicht bei einem Autor, der zugleichBildender Künstler ist. Sein Zugriff auf Realität und deren literarischeFormung erinnert mich an Barlach, dessen wunderliche Skurrilität in Sachenmenschlichen Daseins Kothe meines Erachtens wohl gar überbietet. Wir leben haltin erbarmungslos perversen Zeiten.

Der des Lebens kundigeAutor entwirft mit launiger Ironie akribisch das Porträt eines Jounalisten, Tomgeheißen – ein Mensch, der gleichsam ständig neben sich steht, um sein Tun undDenken analysieren zu können. Anfangs liegt er allerdings wie eine Mumieeingewickelt im Bett eines Krankenhauses. Er ist nämlich brutal überfallenworden, wahrscheinlich weil Fotos, die er beim Brand des Schlosses einesSuper-Reichen geschossen hat, Beweismaterial für Brandstiftung des Schlossherrnsein könnten – eines ehemaligen Schulfreundes.

Ausgehend von diesemoffensichtlich kriminellen Tatbestand bedient der Autor psychologischfeinfühlig als „seelischen Stuhlgang“ zwei Erzähllinien – einmal das stupideDasein Toms in der „Gesundheitsfabrik“ mit einem todkranken Bettnachbarn undzum anderen Toms Bemühung um Ablenkung, nämlich Kramen in den Erinnerungen anden „Edelfaulpelz“ Karl bzw. Charly bzw. Charles. Die Reminiszenzen an diesenehemaligen Mitschüler aus der Klosterschule, wo „fortwährend der Himmel auf demSpiel stand“, bezieht Tom aus Notizen aus jener Zeit. Fazit der umfangreichenEinleitung: Charles hatte sich Ende der Sechziger im beharrlichen Widerstandgegen die schulischen „Dompteure“ zum „Gentleman“ entwickelt.

Nun also steht fest:Dieser Tom ist ein gründlicher, gewissenhafter Journalist und pflegt dieLebensprobleme, die ihm widerfahren, zwecks möglicher Klärung mehrfach hin undher zu wenden – ob nun live oder in der Erinnerung. Das ist vom Autor mitreizvollen Apercus garniert. Etwa: „…du hast dir bald gesagt, in diesem Jobdarf einen überhaupt nichts wundern.“ Oder: „Dieser Vakuumgesellschaft stopfenwir die Löcher.“ Oder: „Elsbeth – die wandelnde Gesprächsbereitschaft“. Oder:„Der kleine Mann hat eben nicht den Eierkopf für die Philosophie.“ Leider aberhält diese zu Ausführlichkeit verleitende poetische Struktur merklich auf. DasGeschehen zieht sich hin.

Auch Toms weiteresSchicksal behandelt der Autor mittels zweier Erzähllinien. Er schildert dessenanfängliche Genesung, während welcher er seinen Helden wieder in skizzierteErinnerungen abtauchen lässt. Wie nämlich der ominöse Fall in den Achtzigern inGang kam, wie der Chefredakteur ihn in tiefstem Vertrauen auftrug, einemvermeintlichen „Lustknäuel“ irgendwo am Starnberger See, festgehalten vomFotografen Dittle, nachzugehen. Fürs Archiv, versteht sich. Und wie bei derRecherche vor Ort, bei der „verwöhnten Meute“ der „Scheckheft-Aristokratie“,unerwartet Karl auftauchte. Und wie er Kontakt mit seinem einstigen Freundsuchte, der „mittels Heirat“ wohlhabend geworden war.

Immer wieder meißeltder Autor an den Situationen, verweilt bei den Umständen – und die Handlungscheint still zu stehen. Situation Brand des Schlosses anlässlich seinerWiedereröffnung nach aufwendiger Restaurierung: Unter den illustren Gästenplötzlich ein sonderbarer Typ mit Sonnenbrille, Schlapphut und Koffer! Wenigspäter „Feuer!“ Und die Gäste als erste und coole Zuschauer. Und inmitten derangesichts der Feuersbrunst jauchzenden und klatschenden Menge der noch coolereSchlossherr. Seltsame Umstände. Tom vermag sie nicht zu kompensieren. Erbegreift sich als journalistischen Lakai eines cleveren Machers, der mit Hilfeder Treuhand bei der Abwicklung des vereinnahmten Ostens reich geworden ist.Noch träumt Tom davon, dem Staatsanwalt zuvor zu kommen. Doch statt zu genesen,gleitet er ab in den Wahnsinn und landet im Irrenhaus.

Wer gedankendichten,sezierenden sozialen Realismus mag, wird absolut auf seine Kosten kommen. EinBuch von philosophischem Anspruch und origineller Spannung. Vom schließlichenVerlauf wird hier nichts ausgeplaudert. Es handelt sich wirklich um einendelikaten Kriminalfall, einen Aufreger von ganz eigener Art.

 

 

 

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